Warum Soziokratie?

Soziokratie ist gebündeltes Organisationswissen, entwickelt in Holland, Mitte des 20. Jahrhunderts. Damit werden lernende Systeme möglich, die sich aus eigenen Kräften entwickeln und dabei die Bedürfnisse der Beteiligten achten und einbeziehen.

In Organisationen wirken vielfältige persönliche Bedürfnisse und Beziehungsbedürfnisse und genau so auch organisatorische Triebkräfte und Notwendigkeiten.

Herkömmliche Organisationen betonen oft einzelne dieser Bedürfnisse und Triebkräfte und vernachlässigen oder unterdrücken andere. Die Soziokratie ist ein lange Jahre erprobter Ansatz, der all das ausgewogen einbezieht. Ein Ansatz, der dabei außerdem Organisationen schlank, beweglich und anpassungsfähig hält.

Wir sehen Soziokratie allerdings nicht als System, das überall nach Schema angewendet werden kann oder sollte. Sie bietet eher ein Bündel kraftvoller Werkzeuge, die auch einzeln sehr hilfreich sein können. Klar ist auch: ein Inhaber-geführtes Unternehmen hat andere Voraussetzungen und braucht andere Lösungen als eine öffentliche Verwaltung oder ein gemeinnütziger Verein.

Soziokratie hat in Deutschland und allen anderen Ländern außer den Niederlanden das Problem, das es keine klaren rechtlichen Rahmenbedingungen und Zertifizierungsbestimmungen gibt.
Dazu kommt, wie überall, die Herausforderung, einen guten Weg der Einführung zu finden.
Es kommt also darauf an, die sinntragenden Kernelemente genau im Blick zu haben. Vertrauen Sie dabei auf unsere Erfahrung!

In jedem Fall möchten wir Sie neugierig machen auf die verdichteten Erfahrungen und qualitativen Wachstumschancen, die Sie mit dem Gesamtpaket "Soziokratie" nutzen können.


Mehr Studienmaterial finden Sie in den Links und Downloads. Hier nur die wichtigsten

Grundlagen und Begriffe

Kreisstruktur

ermöglicht eine Kultur des Austauschs auf Augenhöhe und den bestmöglichen horizontalen Informationsfluss.

klare Rollen

vor allem auch die besonders ausgeprägten und entwickelten Rollen Moderation und Sekretariat verbessern stark Qualität, Akzeptanz und Wirksamkeit aller Abstimmungsprozesse.

doppelte Verbindung der Kreise

durch die Rollen der Kreisleitung und der gewählten Vertretung im nächst höherrangigen Kreis fließen die Informationen auch vertikal. So bleiben der Sinn des Unternehmens und konkrete Ziele stets im Blick.

Besetzung der Rollen

durch einen offenen Auswahlprozess schafft eine hohe Legitimation und Motivation, außerdem ermöglicht die Einbeziehung der kollektiven Intelligenz, daß die Rollen auch qualitativ bestmöglich besetzt sind.

bewegliche Steuerung

trifft Entscheidungen dann, wenn sie wirklich reif sind. Rückmelduungs-Kreisläufe zeigen an, wenn Regeln und Beschlüsse nicht mehr angemessen sind und ermöglichen eine flüssige Anpassung.

vorausschauendes Konfliktmanagement

gehört nicht zum klassischen Instrumentarium der Soziokratie. Ich schlage allerdings auch dazu eine besondere Ausbildung und entsprechende Konfliktlösungsmechanismen vor.